Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin http://Kurdistan.blogsport.de Solidarität mit dem kurdischen Freiheitskampf - gegen Krieg, Kolonialismus und Rassismus Thu, 11 Oct 2018 07:37:37 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Ein versprochener Putsch http://Kurdistan.blogsport.de/2018/10/11/ein-versprochener-putsch/ http://Kurdistan.blogsport.de/2018/10/11/ein-versprochener-putsch/#comments Thu, 11 Oct 2018 07:37:37 +0000 Administrator Allgemein http://Kurdistan.blogsport.de/2018/10/11/ein-versprochener-putsch/ f

Ankara bereitet sich auf Kommunalwahlen vor: Masseninhaftierungen von Oppositionellen. Erdogan droht mit Absetzung von Bürgermeistern

Von Nick Brauns

In der Türkei ist eine neue Welle von Verhaftungen gegen kurdische und linke Politiker, Aktivisten und Journalisten angelaufen. In der Nacht zum Dienstag stürmten Antiterroreinheiten der Polizei in den Provinzen Diyarbakir, Van, Sirnak, Urfa, Batman, Mardin, Mersin, Adana und Istanbul 183 Wohnungen von Oppositionspolitikern und Journalisten. Nach Angaben von Innenminister Süleyman Soylu seien 151 Personen zur Festnahme ausgeschrieben. Rund 100 der Gesuchten wurden bislang festgenommen, darunter zahlreiche Mitglieder und Funktionäre der linken Demokratischen Partei der Völker (HDP) und ihrer in den kurdischen Landesteilen kommunalpolitisch tätigen Schwesterorganisation Partei der Demokratischen Regionen (DBP), des Frauenverbandes TJA, des Dachverbandes kurdischer Zivilorganisationen Demokratischer Gesellschaftskongress (DTK) sowie Journalisten der Nachrichtenagentur Mesopotamien.
In junge Welt vom 11.10.18 weiterlesen

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Einen Monat weggesperrt http://Kurdistan.blogsport.de/2018/10/11/einen-monat-weggesperrt/ http://Kurdistan.blogsport.de/2018/10/11/einen-monat-weggesperrt/#comments Thu, 11 Oct 2018 07:35:24 +0000 Administrator Allgemein http://Kurdistan.blogsport.de/2018/10/11/einen-monat-weggesperrt/ f

Foto: Grafik: jW/Daniel Hager

Der Journalist und jW-Autor Max Zirngast sitzt seit dreißig Tagen ohne Anklage in türkischer Untersuchungshaft

Von Alp Kayserilioglu

Heute vor einem Monat, morgens um fünf Uhr, stürmten Einheiten der türkischen Antiterrorpolizei die Wohnung des österreichischen Journalisten, Aktivisten und jW-Autors Max Zirngast. Die Polizei nahm ihn ohne Angabe von Gründen in Gewahrsam, laut Anwesenden stand auf dem Durchsuchungsbefehl, ihm werde »Mitgliedschaft bei einer terroristischen Organisation« vorgeworfen. Mit Zirngast wurden auch die zwei türkischen linken Aktivisten Hatice Göz und Mithatcan Türetken festgenommen.

In junge Welt vom 11.10.18 weiterlesen

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10.10. Kooperativen gegen Kapitalismus? http://Kurdistan.blogsport.de/2018/10/08/10-10-kooperativen-gegen-kapitalismus/ http://Kurdistan.blogsport.de/2018/10/08/10-10-kooperativen-gegen-kapitalismus/#comments Mon, 08 Oct 2018 10:39:09 +0000 Administrator Allgemein http://Kurdistan.blogsport.de/2018/10/08/10-10-kooperativen-gegen-kapitalismus/

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Berlin mauert http://Kurdistan.blogsport.de/2018/10/08/berlin-mauert/ http://Kurdistan.blogsport.de/2018/10/08/berlin-mauert/#comments Mon, 08 Oct 2018 10:38:37 +0000 Administrator Allgemein http://Kurdistan.blogsport.de/2018/10/08/berlin-mauert/ Tausende inhaftierte Islamisten in Nordsyrien. Kurdische Behörden fühlen sich mit Problem im Stich gelassen

Von Nick Brauns

In der nordsyrischen Region Deir Al-Sor läuft derzeit eine Offensive, um die letzten noch vom »Islamischen Staat« (IS) kontrollierten Dörfer und Kleinstädte östlich des Euphrat zu befreien. Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDK) werden dabei von der US-geführten »Anti-IS-Koalition« mit Luftangriffen unterstützt. Indessen fühlt sich die Administration des unter SDK-Kontrolle stehenden Selbstverwaltungsgebietes, das rund ein Drittel des syrischen Territoriums umfasst, mit Tausenden inhaftierten ausländischen IS-Angehörigen im Stich gelassen. Denn nur syrische Staatsangehörige, nicht aber die ausländischen Kämpfer und ihre Familien, werden in Nordsyrien vor Gericht gestellt.

in junge Welt vom 4.10.18 weiterlesen

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Erdogans Arbeitslager http://Kurdistan.blogsport.de/2018/10/02/erdogans-arbeitslager/ http://Kurdistan.blogsport.de/2018/10/02/erdogans-arbeitslager/#comments Tue, 02 Oct 2018 08:26:08 +0000 Administrator Allgemein http://Kurdistan.blogsport.de/2018/10/02/erdogans-arbeitslager/ f

Tote und Verhaftungen: Ohne Rücksicht auf Beschäftigte wird der Bau des dritten Istanbuler Flughafens weiter vorangetrieben

Von Nick Brauns

Als »Ort, an dem Träume wahr werden«, bewirbt das Firmenkonsortium Istanbul Grand Airport AS (IGA) den dritten, im Bau befindlichen, Istanbuler Flughafen. Nach dem Willen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan soll der Airport mit sechs Landebahnen und einer Kapazität von 200 Millionen Reisenden pro Jahr bereits in weniger als einem Monat am 29. Oktober – dem 95. Jahrestag der Gründung der Türkischen Repu­blik – eröffnet werden. Für Zehntausende Arbeiter, die in einer Rekordzeit von nur viereinhalb Jahren dieses zentrale Prestigeprojekt der AKP-Regierung errichten, wird dagegen ein täglicher Alptraum wahr.
in junge Welt vom 2.10.18 weiterlesen

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8.10. Die Zerstörung von Diyarbakir und das Schweigen der Unesco http://Kurdistan.blogsport.de/2018/10/02/8-10-die-zerstoerung-von-diyarbakir-und-das-schweigen-der-unesco/ http://Kurdistan.blogsport.de/2018/10/02/8-10-die-zerstoerung-von-diyarbakir-und-das-schweigen-der-unesco/#comments Tue, 02 Oct 2018 07:31:31 +0000 Administrator Allgemein http://Kurdistan.blogsport.de/2018/10/02/8-10-die-zerstoerung-von-diyarbakir-und-das-schweigen-der-unesco/ f

Wie ein Konflikt zur Gentrifizierung und demographischen Veränderung benutzt wird

Montag, 8. Oktober 2018 von 18:30 bis 20:30

Ehem. Rathaus Kreuzberg Yorckstr. 4-11, 1.OG., 1. Stock, Raum 1053

Ercan Ayboğa (Umweltingenieur, von 2015 bis 2017 in der Stadtverwaltung Diyarbakir) und Stephan Dömpke (Gründer und Vorsitzender von World Heritage Watch) berichten, wie Diyarbakir mit seiner Festung, Altstadt und den Hevselgärten zunächst 2015 in die UNESCO Weltkulturerbe-Stätten aufgenommen und wenige Monate später von der türkischen Regierung systematisch abgeriegelt und anschließend Schritt für Schritt zerstört wurde. Die systematische Zerstörung von Diyarbakir durch die eigene Regierung aus politischen Gründen ist in der Geschichte der UNESCO einmalig. Sie berichten, wie die anhaltenden Bemühungen bei der UNESCO trotz klarer Beweislage (Gespräche, ausführliche Berichte und Teilnahmen an den jährlichen Sitzungen) bisher zu nicht zu einem Stopp der laufenden Zerstörung und vor allem der Gentrifizierung führten und wie sie im Rahmen der UNESCO weiter dagegen vorgehen wollen.

Anmerkung: Diese Veranstaltung wird organisiert von der Bezirksverwaltung Friedrichshain-Kreuzberg Berlin und wird begleitend zur Ausstellung „Fotografie im Ausnahmezustand
Die Altstadt von Diyarbakir – Sûr – Wie ein UNESCO-Weltkulturerbe zerstört wird“ durchgeführt.

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10.10.18: Kooperativen gegen Kapitalismus? http://Kurdistan.blogsport.de/2018/09/23/10-10-18-kooperativen-gegen-kapitalismus/ http://Kurdistan.blogsport.de/2018/09/23/10-10-18-kooperativen-gegen-kapitalismus/#comments Sun, 23 Sep 2018 14:22:25 +0000 Administrator Allgemein http://Kurdistan.blogsport.de/2018/09/23/10-10-18-kooperativen-gegen-kapitalismus/

Zur Ökonomie des demokratischen Konföderalismus am Beispiel Rojava: Informationsveranstaltung mit Ercan Ayboga

Wann: 10. Oktober 2018 um 19 Uhr
Wo: Nav Dem Berlin, Residenzstrasse 54 13409 Berlin (Nähe U-Bahn Franz-Neumann-Platz)

Im Windschatten von Krieg und Bürgerkrieg wird in Rojava und weiteren befreiten Gebieten Nordsyriens eine neue demokratische Gesellschaft auf Grundlage von Volksräten und Kommunen geschaffen. Die verschiedenen ethnischen, religiösen und sozialen Bevölkerungsgruppen wirken daran gleichberechtigt mit und Geschlechtergerechtigkeit nimmt eine zentrale Stellung ein. Doch vergleichsweise wenig ist über die wirtschaftlichen Vorstellungen der kurdischen Freiheitsbewegung sowie die diesbezügliche Praxis in Rojava bekannt. Gegen die auch in Nordsyrien noch dominante kapitalistische Ökonomie soll eine „demokratisch-gesellschaftliche Ökonomie“ auf Basis vor allem von Kooperativen bzw. Genossenschaften entstehen. Diese werden in weiten Gebieten aufgebaut und nehmen Schritt für Schritt eine wichtigere Rolle ein. Sie schließen sich seit 2017 in übergeordneten Strukturen zusammen.

Um uns über die wirtschaftspolitischen Vorstellungen des demokratischen Konföderalismus und die Praxis in Rojava zu informieren und darüber zu diskutieren, inwieweit es sich hier tatsächlich um eine Alternative zum Kapitalismus bzw. eine neue Form des Sozialismus handelt, haben wir Ercan Ayboga eingeladen. Er ist Mitautor des Buches „Revolution in Rojava“ und hat die Entwicklungen in Rojava auch vor Ort studiert.

Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin; Café Rojava Berlin; Civaka Azad Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V.

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28.9. Erdogan not welcome! http://Kurdistan.blogsport.de/2018/09/20/28-9-erdogan-not-welcome/ http://Kurdistan.blogsport.de/2018/09/20/28-9-erdogan-not-welcome/#comments Thu, 20 Sep 2018 08:39:48 +0000 Administrator Allgemein http://Kurdistan.blogsport.de/2018/09/20/28-9-erdogan-not-welcome/ g

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Gewittersturm gegen Dschihadisten http://Kurdistan.blogsport.de/2018/09/20/gewittersturm-gegen-dschihadisten/ http://Kurdistan.blogsport.de/2018/09/20/gewittersturm-gegen-dschihadisten/#comments Thu, 20 Sep 2018 08:38:45 +0000 Administrator Allgemein http://Kurdistan.blogsport.de/2018/09/20/gewittersturm-gegen-dschihadisten/ i

Bei Deir Al-Sor läuft eine Offensive gegen Reste des »Islamischen Staates«

Von Nick Brauns

Der Kampf gegen den »Islamischen Staat« (IS) ist weitgehend aus den Schlagzeilen verschwunden. Doch im Süden und Südosten Syriens geht die Gefechte gegen die Reste der Miliz mit unverminderter Härte weiter. Nach Schätzungen des syrischen Militärs halten sich noch mehr als 1.000 IS-Kämpfer in der Region Suwaida und bis zu 10.000 Kämpfer in den Gouvernements Deir Al-Sor und Homs auf.

Seit Anfang vergangener Woche haben die Syrischen-Demokratischen Kräfte (SDK) in Deir Al-Sor die letzte Etappe ihrer vor einem Jahr begonnenen Offensive »Gewittersturm der Dschasire« eingeleitet. Ziel sei es, den »Terrorismus östlich des Euphrat zu beenden«, erklärte Liwa Al-Abdullah, die Sprecherin des Einsatzes. Der Fluss markiert in diesem an Erdöl- und Gasfeldern reichen Gebiet die Grenze zwischen dem von den SDK kontrollierten Selbstverwaltungsgebiet in Nordsyrien und den unter Kontrolle der Regierung in Damaskus stehenden Landesteilen.

Der IS beherrscht östlich des Euphrats nur noch eine 350 Quadratkilometer große Enklave zwischen den Orten Hadschin an der Grenze zum Irak, Al-Sosa und Al-Schefa. Doch bei den hier geschätzt 1.500 bis 2.000 verschanzten Islamisten handelt es sich um die kampferprobtesten, darunter viele ausländische Dschihadisten, sowie zahlreiche IS-Führungsmitglieder. So nahmen die SDK zu Wochenbeginn Ahmed Al-Said gefangen, einen der wichtigsten IS-Männer in der Region.

An der Offensive beteiligt sind auf Seiten der SDK die kurdischen Volks- und Frauenverteidigungseinheiten (YPG und YPJ) und im Militärrat von Deir Al-Sor organisierte regionale arabische Stammeskrieger. Auch Einheiten der irakischen Armee sind eingebunden, um Absetzbewegungen der IS-Kämpfer über die Grenze zu unterbinden. Die letzte Etappe werde symbolträchtig von weiblichen Kämpferinnen angeführt, da Frauen unter der Herrschaft des IS einer besonderen Unterdrückung ausgesetzt und versklavt worden seien, erklärte Al-Abdullah. So konnten in den vergangenen Tagen bereits mehrere Jesidinnen befreit werden, die von IS-Kämpfern als Sklavinnen gefangengehalten wurden.

Seit Beginn der Offensive kommt es zu schweren Gefechten an mehreren Abschnitten der Front. Innerhalb von 24 Stunden seien 35 Dschihadisten getötet worden, meldeten die SDK am Dienstag. Der IS habe Dörfer und Straßen mit Sprengfallen und Gräben gesichert, die ein Vorrücken erschwerten, Selbstmordattentäter sorgten immer wieder für Verluste. Man richte sich auf eine schwierige und langandauernde Schlacht ein, erklärte Sean Ryan, Sprecher der US-geführten »Anti-IS-Koalition«. Diese unterstützt die SDK mit Artillerie und Luftangriffen.

Neben US-Soldaten sind offenbar auch französische Spezialeinheiten beteiligt. So veröffentlichte die US-Armee im Internet vor einer Woche zwei Fotos, auf denen im Hintergrund ein nur von der französischen Armee verwendeter gepanzerter Mannschaftstransporter vom Typ »Aravis« zu sehen ist, berichtete der französische Auslandssender France 24.

In der vom IS gehaltenen Enklave am Euphrat leben rund 60.000 Zivilisten, die von den Dschihadisten als lebende Schutzschilde missbraucht werden. Über Fluchtkorridore versuchen die SDK, die Bevölkerung aus dem Kampfgebiet zu evakuieren. Derartige Rücksichten nimmt Washington offenbar nicht. So bombardierten US-Kampfflugzeuge nach Angaben russischer Militärs die Stadt Hadschin mit Phosphorbomben, wie RT am 9. September meldete. Weder die USA noch die SDK haben sich bislang zum Vorwurf des »Russischen Zentrums für Versöhnung in Syrien« geäußert, dass dieser nach der Genfer Konvention verbotene Kampfstoff zum Einsatz gekommen sei.

Im Grenzgebiet zwischen den Gouvernements Homs und Deir Al-Sor gelang es der Syrischen Armee unterdessen, die letzten IS-Kämpfer in der Al-Badija-Wüste zu eliminieren, meldete die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA am Dienstag.

Aus: junge Welt 20.9.18

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Erdoğan not welcome http://Kurdistan.blogsport.de/2018/09/12/erdogan-not-welcome/ http://Kurdistan.blogsport.de/2018/09/12/erdogan-not-welcome/#comments Wed, 12 Sep 2018 11:45:22 +0000 Administrator Allgemein http://Kurdistan.blogsport.de/2018/09/12/erdogan-not-welcome/ f

Die Bundesregierung hält sich bezüglich des Programms bei Erdoğans Deutschland-Besuch Ende des Monats weiter bedeckt. Das Bündnis „Erdoğan not welcome“ ruft zur Flexibilität bei der Protestplanung auf.

In der Berliner Zeitung war am 30. August zu lesen, dass Erdoğan sein gesamtes offizielles Programm mit der deutschen Regierung jetzt am 28. September absolvieren wird. Ursprünglich waren offiziell der 28. und 29. September dafür eingeplant.

Das Bündnis „Erdoğan not welcome“, das zu einer Großdemonstration am 29. September in Berlin aufgerufen hat, teilte heute hinsichtlich der neuen Sachlage mit: „Derzeit ist noch nicht absehbar, wie lange sich Erdoğan konkret in Berlin aufhalten wird und wo er vor seinen Anhängern sprechen wird. Pressemeldungen ist zu entnehmen, dass ein Besuch der DITIB-Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld im Raum steht. Diese wurde jedoch noch nicht bestätigt.

Für die Demonstration in Berlin bedeutet die derzeitige Informationslage, dass wenn Erdoğan nicht bis zum Samstag, dem 29. September, in Berlin bleibt, die Großdemo auf Freitag 16.00 Uhr beginnend vom Potsdamer Platz vorverlegt wird. Dies wäre Plan B. Wenn Erdoğan bis Samstagnachmittag in Berlin bleibt, findet die Großdemo, wie bereits beworben, ab 12.00 Uhr vom Neptunbrunnen am Alexanderplatz statt. Dies wäre Plan A. Bezieht diese beiden Optionen bitte in eure (Reise)-Pläne für das Wochenende des Staatsbesuchs mit ein. Wir veröffentlichen bis zum Ende der Woche, je nach Informationslage, welcher von beiden Plänen in Kraft tritt.“

Die „Erdoğan not welcome“-Demonstration in Berlin wird von einem breiten Spektrum von weit über 100 Gruppen und Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet unterstützt. Außerdem rufen unabhängig von der Demonstration zahlreiche linksradikale Gruppen zur Störung des Staatsbesuchs Erdoğans auf.

ANF

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