8.10. Die Zerstörung von Diyarbakir und das Schweigen der Unesco

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Wie ein Konflikt zur Gentrifizierung und demographischen Veränderung benutzt wird

Montag, 8. Oktober 2018 von 18:30 bis 20:30

Ehem. Rathaus Kreuzberg Yorckstr. 4-11, 1.OG., 1. Stock, Raum 1053

Ercan Ayboğa (Umweltingenieur, von 2015 bis 2017 in der Stadtverwaltung Diyarbakir) und Stephan Dömpke (Gründer und Vorsitzender von World Heritage Watch) berichten, wie Diyarbakir mit seiner Festung, Altstadt und den Hevselgärten zunächst 2015 in die UNESCO Weltkulturerbe-Stätten aufgenommen und wenige Monate später von der türkischen Regierung systematisch abgeriegelt und anschließend Schritt für Schritt zerstört wurde. Die systematische Zerstörung von Diyarbakir durch die eigene Regierung aus politischen Gründen ist in der Geschichte der UNESCO einmalig. Sie berichten, wie die anhaltenden Bemühungen bei der UNESCO trotz klarer Beweislage (Gespräche, ausführliche Berichte und Teilnahmen an den jährlichen Sitzungen) bisher zu nicht zu einem Stopp der laufenden Zerstörung und vor allem der Gentrifizierung führten und wie sie im Rahmen der UNESCO weiter dagegen vorgehen wollen.

Anmerkung: Diese Veranstaltung wird organisiert von der Bezirksverwaltung Friedrichshain-Kreuzberg Berlin und wird begleitend zur Ausstellung „Fotografie im Ausnahmezustand
Die Altstadt von Diyarbakir – Sûr – Wie ein UNESCO-Weltkulturerbe zerstört wird“ durchgeführt.


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