Wasser als Waffe

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Der Irak macht türkischen Damm für Wasserknappheit verantwortlich. Aber es gibt andere Ursachen

Von Nick Brauns

Es sind alarmierende Bilder, die in den letzten Tagen aus dem Irak kamen. Zu Fuß durchqueren junge Männer bei Bagdad den Tigris, das Wasser reicht ihnen teilweise nur bis zum Knie. Zusammen mit dem Euphrat bildet der Fluss die Lebensadern der als Mesopotamien (Zweistromland) bekannten Region, die den Irak sowie Teile der Türkei und Syriens umfasst. Weil die Trinkwasserversorgung der Großstädte Bagdad, Mossul und Basra vom Wasser des Tigris abhängt, fürchten Bauern um ihre Existenz. Zudem drohen die von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannten Sumpflandschaften im Südirak auszutrocknen.
weiterlesen in junge Welt vom 14.6.2018


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