De Maizière und das verflixte „Y“

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YPG-Lob im Bundeswehrmagazin Y

Von Elke Dangeleit auf Telepolis

In der Türkei waren bis 2013 die Buchstaben X, Q und W verboten, weil sie im Land für die kurdische Sprache standen. 2013 wollte die türkische Regierung diese Buchstaben wieder zulassen, es sollten auch wieder kurdische Namen und Ortsnamen anerkannt werden. Die Freude währte allerdings nicht lange. Heute wird wieder alles verboten, was kurdisch aussieht oder sich kurdisch anhört. Ein im Kurdischen sehr gebräuchlicher Buchstabe, nämlich das „Y“, scheint auch für Innenminister de Maizière in gewissen Kontexten ein Problem darzustellen.

De Maizière hat seine Schwierigkeiten mit Fahnen, Transparenten und Logos, auf denen sich ein „Y“ im Verbund mit den Buchstaben „PG“, „PJ“, „XK“ befindet. Im März dieses Jahres ordnete er das Verbot der Symbole der nordsyrischen, kurdischen Selbstverteidigungseinheiten YPG, der Frauenselbstverteidigungseinheiten YPJ, sowie das Logo des kurdischen Studentenverbandes YXK in Deutschland an.
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