Y und die YPG

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Bundeswehrzeitschrift Y bringt einfühlsame Fotoreportage über Kämpferinnen und Kämpfer der Volks- und Frauenverteidigungseinheiten YPG/YPJ

Von Nick Brauns

„Y“ ist das Autokennzeichen der Bundeswehr. „Y“ ist auch der Name einer im Auftrag der Verteidigungsministerin und des Generalinspekteurs der Bundeswehr erscheinenden Zeitschrift, die an die Soldaten verteilt wird. Mit Y beginnen auch die Namen der erfolgreichsten Kampfverbände gegen den terroristischen Islamischen Staat (IS) in Syrien: YPG und YPJ. Doch mit einem Rundschreiben im März 2017 hat der Bundesinnenminister die Symbole und Fahnen der Volks- und Frauenverteidigungseinheiten YPG/YPJ in Deutschland verboten. Es handele sich um Ersatzsymbole für die seit 1993 verbotene Arbeiterpartei Kurdistans PKK, meint das Innenministerium zu wissen. Seitdem werden Demonstranten, die diese Fahnen schwenken, von der Polizei mit Pfefferspray und Knüppeln angegriffen und ihre Träger angezeigt. In München beschlagnahmte die Polizei bei einer Razzia im November sogar den Computer des Kommunikationswissenschaftlers Kerem Schamberger, weil er auf sozialen Netzwerken über die Situation in Rojava-Nordsyrien informiert hatte und dabei auch Bilder von YPG-Kämpfern veröffentlicht hatte.
In Özgür Politika vom 9.12.17 weiterlesen


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