Archiv für November 2017

4.12.2017: Wasser als Waffe. Rettet Hasankeyf, stoppt Ilisu-Staudamm!

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20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73 Berlin-Friedrichshain

Die 12.000 Jahre alte Felsenstadt Hasankeyf im Südosten der Türkei (Nordkurdistan) soll infolge eines umstrittenen Staudammbaus überflutet werden. Das Wasser wird hier von der Türkei als Waffe gegen Mensch, Kulter & Natur, vor allem aber zur Vertreibung der vor Ort lebenden kurdischen Bevölkerung sowie den Nachbarländern (Nahost) eingesetzt. Hierbei werden jahrtausendalte Kulturdenkmäler und die gesamte mesopotamische Flußebene, das Tigris-Tal, welches als Wiege der Menschheit gilt, sowie deren Artenvielfalt an Flora und Fauna zerstört. Bei dem Projekt geht es nicht um nachhaltige Energiegewinnung, für die es für die Türkei ausreichend Alternativen gibt. Das Erbe der Menschheit, Hasankeyf, wird zur Durchsetzung politischer Interessen und Profitgier zerstört. Doch der Kampf ist noch nicht verloren!

Es ist unsere Aufgabe, … die globale Demokratie aufzubauen

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Das Mitglied des KCK-Exekutivrats Rıza Altun erklärt aktuelle Fragen zur Bündnispolitik und zum Sozialismusverständnis der kurdischen Freiheitsbewegung.

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Ausstellung zu Hasankeyf im Treff International

Ausstellung zur antiken Stadt Hasankeyf und dem Kampf gegen den Ilisu-Staudamm in der kurdischen Osttürkei

Noch bis Jahresende im Treff International (Reuterstr. 15 Berlin-Neukölln)

Repression gegen kurdische Studierende an der Leibniz Universität Hannover

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Pressemitteilung des Verbandes der Studierenden aus Kurdistan e.V. (YXK), 28.11.2017

Der Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK) plante am 27. November 2017 eine Informationsveranstaltung über den Demokratischen Konföderalismus und die Situation des kurdischen Volksrepräsentanten Abdullah Öcalan in den Räumlichkeiten der Leibniz-Universität Hannover. Zunächst erhielt die YXK Hannover eine positive Antwort auf ihre Raumanfrage seitens der Universitätsverwaltung. Am vergangenen Freitag den 24.11 wurden die Studierenden jedoch überraschend über die Auflösung des Raumnutzungsvertrages in Kenntnis gesetzt.
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29.11. Hasankeyf – Protest gegen Ilisu-Staudamm in Nordkurdistan

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Mittwoch, den 29.11.2017 um 19 Uhr im „Treff International“ , Reuterstr. 15 , 12053 Berlin

* mit Eröffnung der Fotoausstellung zum Ilisu-Staudammprojekt
* Doku-Film von Christoph Walder „Und macht euch die Erde untertan“
* Referenten: Nick Brauns und Dagmar Arnecke
* Fragen und Diskussion

Es laden ein:
- die Initiative zur Rettung von Hasankeyf
- die Initiative für den ölologischen Wiederaufbau in Kobane/Rojava
- Kurdistan-Solidaritäts-Komitee Berlin
- Solidaritätskomitee Kobane

24.11.: Schluss mit der Kriminalisierung der kurdischen Befreiungsbewegung! Podiumsdiskussion

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Zoff um »Apo«


In Berlin erlaubt, in Hannover von Polizei überfallen, in Dortmund verboten: Öcalan-Bücherei-Bus

Bundesregierung will offenbar PKK-Verbot weiter verschärfen – Razzia in München

Von Nick Brauns

Die Bundesregierung plant eine weitere Verschärfung des seit 1993 bestehenden Verbots der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Am heutigen Dienstag wollen Vertreter der Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern in Berlin darüber beraten. Das brachte der Dachverband »Demokratisches Gesellschaftszentrum der Kurden in Deutschland« (Nav-Dem) in Erfahrung. Bei der Beratung wird es wohl um den Umgang mit Bildern des inhaftierten PKK-Gründers und Vordenkers Abdullah Öcalan gehen. Mit einem Rundschreiben an die Landesinnenministerien vom März dieses Jahres hatte das Bundesinnenministerium bereits gelbe Fahnen, die »Apo« (Onkel), wie der Politiker von seinen Anhängern genannt wird, mit grünlich blauem Hemd zeigen, unter das PKK-Verbot gestellt. Wie mit anderen Öcalan-Motiven zu verfahren sei, blieb indessen unklar. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bezichtigte unlängst die Bundesregierung der Terrorunterstützung, weil auf einigen Kundgebungen in den letzten Monaten Bilder von Öcalan gezeigt werden konnten.
In junge Welt vom 14.11.17 weiterlesen

Schulter an Schulter gegen die Verbote / 14.11. um 13 Uhr

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14. November 2017 / Dienstag / Zeit: 13.00 -16.00 Uhr
Ort: Brandenburger Tor Berlin

Die deutsche Bundesregierung begnügt sich nicht nur damit die Politik von Erdoğan wirtschaftlich, politisch und militärisch zu unterstützen, sondern verstärkt die Repressionen auf kurdische Einrichtungen. Mit einer neuen Verbotspolitik wird versucht die in Deutschland aktiven kurdischen Einrichtungen sowie die kurdische Freiheitsbewegung im Allgemeinen zu kriminalisieren. Mit neuen Methoden werden die Organisierungsfreiheit und die zentralen Grundrechte der über eine Million in Deutschland lebenden Kurdinnen und Kurden verletzt. Auf Demonstrationen und Kundgebungen werden grundlegende Grundbedürfnisse der Menschen, wie das Trinken von Wasser oder der Verkauf von Büchern und Musik-CDs verboten. Darüber hinaus wird auch das Tragen von Bildern Abdullah Öcalans, der zentralen Repräsentationsfigur der kurdischen Gesellschaft, verboten.
Die Freiheit von Abdullah Öcalan, den die verschiedenen Gesellschaften Kurdistans, die Demokratinnen und Demokraten in der Türkei und verschiedene gesellschaftliche Kreise im Mittleren Osten als ihre Identifikationsfigur betrachten, ist auch unsere Freiheit. Auch die Fahnen und Symbole der YPG und YPJ, die gegen den IS kämpfen, sind unsere Würde.
Es ist kein Zufall, dass die kurdischen Symbole und die Bilder Öcalans außerhalb der Türkei nur in Deutschland verboten sind. Diese Verbote sind nur ein Teil der militärischen und politischen Unterstützung, die die Regierung Merkel dem AKP-Regime zukommen lässt. Diese Verbote werden von einer Vielzahl deutscher Intellektueller, Politiker, NOGs und der allgemeinen Öffentlichkeit nicht geteilt. Die Verbote schaden der Demokratie im eigenen Land.
Am 14. November wird es in Berlin zu einem Treffen der deutschen Sicherheitsbehörden kommen, auf dem sie diese Verbotspraxis diskutieren und wahrscheinlich ausweiten werden. Mit einer Kundgebung werden wir als buntes Bündnis gegen diese undemokratischen Verbote protestieren. Wir rufen alle dazu auf sich unserem Protest mit dem Slogan “Freiheit für Abdullah Öcalan und alle politischen Gefangenen – Weg mit dem Verbot der kurdischen Symbole” anzuschließen.

Berliner Plattform für Demokratie und Freiheit

Das deutsche Darstellungsverbot von Abdullah Öcalan

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Ramo Menda, Sozialwissenschaftler und Experte für interreligiösen Dialog, 12.11.2017

Die Politik in Europa und Deutschland rühmt sich gerne Mal mit den demokratischen Grundrechten in den westlichen Gesellschaften, so z.B. mit der Meinungs- und Pressefreiheit oder dem Versammlungs- und Demonstrationsrecht. Diese grundlegenden Menschenrechte, welche nach dem Niedergang des Faschismus, dem Holocaust und dem Ende des Zweiten Weltkriegs errungen wurden, dienen oft als Distinktionsmittel gegenüber dem Rest der Welt. Diese Grundrechte sollen gegen alles und jeden verteidigt werden. Zu Recht.
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„Che würde heute an Seite der PKK kämpfen“

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Jean Ziegler im Gespräch mit Serkan Demirel von der Nachrichtenagentur Firatnews, 13.11.2017

Der Freund des lateinamerikanischen Revolutionärs Ernesto „Che“ Guevara, Vize-Präsident des Beirats des UN-Menschenrechtsrats, früherer UN Spezialbeauftragter in Fragen des Rechts auf Essen, Soziologe sowie Autor Jean Ziegler bewertete in einem Gespräch mit Firatnews die Entwicklungen in der Türkei und in Kurdistan.
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