Aufstand in Kordestan

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Nach Tod von Schmugglern kommt es in kurdischen Städten des Iran zu Protesten. Guerilla erhöht Aktivitäten gegen Teheran

Von Nick Brauns

In der mehrheitlich von Kurden bewohnten westiranischen Provinz Kordestan kommt es seit Wochenbeginn zu Protesten gegen die Islamische Republik. Auslöser war die Erschießung des 41jährigen Qadir Behrami und seines 21jähriger Sohns Heyder Fereci durch iranische Einsatzkräfte im Grenzgebiet zum Irak. Die beiden Männer arbeiteten als sogenannte Kolber – im Schmuggel tätige Lastenträger. Der Grenzhandel ist für viele Dörfer in dieser armen Region die Haupteinnahmequelle. Doch aus der Sicht der Behörden stellen die Kolber ein Sicherheitsrisiko dar. Allein im vergangenen Jahr wurden laut einer Dokumentation des in Frankreich ansässigen Kurdistan Human Rights Network (KHRN) 42 Schmuggler von Grenzposten erschossen, auch in diesem Jahr wurden Dutzende verletzt und eine noch unbekannte Zahl getötet.
In junge Welt vom 7.9.17 weiterlesen


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