Pentagon bewaffnet YPG

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Maschinengewehre und Panzer für kurdische Kämpfer: USA brüskieren Ankara

Von Nick Brauns

Trotz Protesten aus der Türkei will die US-Regierung die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) im Norden Syriens mit direkten Waffenlieferungen im Kampf gegen den »Islamischen Staat« (IS) unterstützen. US-Präsident Donald Trump habe dies am Montag angeordnet, verkündete die Sprecherin des US-Verteidigungsministeriums, Dana W. White, am Dienstag abend in Washington. Laut Medienberichten geht es um Handfeuerwaffen, schwere Maschinengewehre und Munition sowie gepanzerte Fahrzeuge. Die Entscheidung der USA käme zwar »etwas spät«, erklärte YPG-Sprecher Redur Xelil am Mittwoch. Doch sie werde »allen demokratischen Kräften starken Auftrieb im Kampf gegen den Terrorismus geben und zu positiven, großen und schnellen Ergebnissen führen«. Der türkische Vizeministerpräsident Nurettin Canikli bezeichnete am Mittwoch die angekündigten Waffenlieferungen gegenüber dem Fernsehsender A Haber als »inakzeptabel«. Ankara betrachtet die YPG als syrischen Ableger der in der Türkei als terroristisch verfolgten Arbeiterpartei Kurdistans (PKK).
In junge Welt vom 11.5.17 weiterlesen


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