Der Kampf um Manbij

Michael Knapp auf Telepolis am 11.07.2016
Die Interessen der Kurden, der Türkei und des IS

Seit Anfang Juni 2016 dauert die Offensive der Demokratischen Kräfte Syriens SDF auf die vom IS besetzte Stadt Manbij (kurdisch: Minbic) an. Von Tişrin aus rückten die Einheiten der SDF, unterstützt von Luftschlägen der Koalition, vor und es gelang ihnen, Manbij vollkommen einzuschließen. Haus für Haus, Viertel für Viertel wird intensiv um die Stadt gekämpft.

Manbij stellt traditionell, wie viele andere Städte Nordsyriens, eine multikulturelle und multiethnische Stadt dar. Die Geschichte der Stadt reicht bis weit in die Antike zurück. Vor dem Krieg zählte die Bevölkerung mehr als 120.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Etwa ein Drittel der Bevölkerung bestand aus Kurden, der Großteil der Bevölkerung ist arabisch. Hinzu kommen Suryoye, Tscherkessen und Turkmenen. Nach einem Zensus von 2004 lebten zu diesem Zeitpunkt etwa 400.000 Menschen im Kreis Manbij. Etwa zwei Drittel der Bevölkerung aus der Region Manbij sind geflohen.
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