Jenseits der roten Linie

Arabisch-kurdische Rebellenallianz hat nordsyrische IS-Hochburg Manbidsch eingekesselt. Türkei droht mit Eingreifen, US-Soldaten fungieren als »Schutzschilde«

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Von Nick Brauns

Der Belagerungsring um die seit 2014 von der Terrororganisation »Islamischer Staat« (IS) kontrollierte nordsyrische Stadt Manbidsch ist seit dem Wochenende geschlossen. Der Angriff der Syrisch-Demokratischen Kräfte (SDF), einer von den USA unterstützten Rebellenkoalition aus den kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG sowie arabischen und assyrischen Milizen, auf die westlich des Euphrat gelegene Stadt hatte vor zwei Wochen begonnen. Die gleichzeitig angelaufene SDF-Operation zur Befreiung des Nordens der »Hauptstadt« des IS, Rakka, diente damit dem Etappenziel, die Nachschublinien der Terrormiliz in Richtung Manbidsch zu kappen. Durch den erfolgreichen Vorstoß bei Manbidsch wird nun auch der Verbindungsweg zwischen Rakka und der als Tor des IS in die Türkei dienenden Grenzstadt Dscharabulus abgeschnitten.
in junge Welt vom 15. Juni 2016 weiterlesen


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