Achtmal geflohen

Reportage aus der kurdischen Flüchtlingsstadt Machmur im Nordirak

Von Peter Schaber, Machmur

Auf dem ersten der gerahmten Bilder, die uns Haci Kacan in der Eingangshalle der Stadtverwaltung des Flüchtlingslagers Machmur im Nordirak zeigt, ist nichts als goldgelber Sand zu sehen. Eine leere Wüstengegend, ohne Häuser, ohne Bäume, ohne Trinkwasser, ohne Strom. »So sah es hier aus, als wir gekommen sind«, erinnert sich Kacan, einer der beiden Vorsitzenden des Volksrates im Camp. »Am Anfang dachten wir: Hier können wir doch nicht bleiben, hier gibt es ja überhaupt nichts.«
in junge Welt vom 3.6.2016 weiterlesen


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