Zivilisten unter Feuer

Türkische Armee beschießt von Hubschaubern aus kurdische Städte. Festnahmen bei Trauerzeremonie für Selbstmordattentäter

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Eine Mutter mit sechs Kindern ist in einem der Keller unter dem bombardierten Stadtteil Sur gefangen – mehrere Kinder wurden beim Beschuss des Hauses verletzt

Von Nick Brauns

Der türkische Staat geht immer brutaler gegen die kurdische Bevölkerung im Südosten des Landes vor. Wie die Nachrichtenagentur Firat am Mittwoch berichtete, haben zwei »Cobra«-Kampfhubschrauber die Kleinstadt Idil in der an Syrien und den Irak grenzenden Provinz Sirnak beschossen. Kurdische Zivilverteidigungseinheiten (YPS) haben hier Barrikaden errichtet, um das Eindringen der Einsatzkräfte zu verhindern. Panzer der Armee feuerten auf Wohnhäuser, zahlreiche gingen in Flammen auf. Anfang vergangener Woche war über die Stadt eine Ausgangssperre verhängt worden. Fast alle der rund 30.000 Einwohner von Idil waren geflohen, nur rund 2.000 Zivilisten blieben.
In junge Welt vom 25.2.15 weiterlesen


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