Erdogan setzt auf Krieg

Tote bei Anschlägen auf Polizei in der Türkei. Hoffnungen auf Regierungsbildung schwinden. Statt dessen droht ein bewaffneter Konflikt

Von Nick Brauns

Rund zwei Monate nachdem die islamisch-konservative Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP) ihre absolute Mehrheit bei Parlamentswahlen verloren hat, sinken in der Türkei die Hoffnungen auf Bildung einer neuen Regierung. Dagegen nehmen die Spannungen im Land weiter zu. So wurden bei einem Autobombenanschlag auf eine Polizeiwache im Istanbuler Stadtteil Sultanbeyli in der Nacht zum Montag drei Polizisten und sieben Zivilisten verletzt, ein Attentäter kam ums Leben. Beim Eintreffen der Spurensicherung wenige Stunden später starben zwei weitere Angreifer und ein Polizist während eines Feuergefechts, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu. Bekannt hat sich bislang niemand zu der Attacke, die Regierung beschuldigte die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK).

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