Aghet – Die Verleugnung bleibt ein Verbrechen

Erklärung des Verbandes der Studierenden aus Kurdistan YXK zum 100. Jahrestag des Beginns des armenischen Genozids

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Es ist 100 Jahre her, seitdem der Völkermord an den ArmenierInnen durch das Osmanische Reiche begann. Dieser Schmerz ist unter den ArmenierInnen zu einem Teil der armenischen Identität geworden. Auch heute wird vom „Aghet“ (Katastrophe) gesprochen. Aghet stellt einen tiefschwarzen Fleck in der Geschichte der Völker des Mittleren Ostens dar, der bis heute seitens des türkischen und des deutschen Staates verleugnet wird. Das erste Genozid am Anfang des 20. Jahrhunderts sorgt noch immer für viele Diskussionen zwischen den ArmenierInnen, HistorikerInnen und der türkischen Regierung – die Fakten sprechen allerdings für sich.

Die Jungtürken wollten ab Anfang 1900 durch eine Oppositions-bewegung das Osmanische Reich zu einem Nationalstaat unter türkischer Führung reformieren. Während des Ersten Weltkriegs (1914 – 1918) wurde das Massaker an den ArmenierInnen vollzogen. Die Deportation entpuppt sich als geplanter Todesmarsch. Die Reise Richtung Aleppo forderte mehr als 1,5 Millionen ArmenierInnen das Leben, die aufgrund von Hunger, Seuchen und Angriffen durch osmanische Soldaten zu Grunde gingen. Überlebende Männer wurden einfach erschossen. Frauen wurden vergewaltigt und anschließend umgebracht. Diese Sachen ereigneten sich während des Vorrückens der russischen Truppen auf dem Territorium des Osmanischen Reiches, was als Vorwand der Jungtürken für diese Gräueltaten verwendet wurde – ArmenierInnen hätten wohl russische Truppen unterstützt.

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