Militäroperation gegen PKK

Trotz laufender Friedensbemühungen zwischen der türkischen Regierung und der Arbeiterpartei Kurdistans PKK hat die Armee in einer bergigen Region der südostanatolischen Provinz Mardin eine Operation gestartet. Ziel sei es, Lager der PKK aufzuspüren und zu zerstören, meldeten die Streitkräfte. Die Operation, an der neben Spezialeinheiten der Armee auch paramilitärische Dorfschützer und bewaffnete Personen in Zivilkleidung beteiligt sind, begann, nachdem der inhaftierte PKK-Vorsitzende Abdullah Öcalan am Wochenende zum Newroz-Fest zwar seine Bereitschaft zur Beendigung des bewaffneten Kampfes erklärt, aber nicht zur Waffenniederlegung aufgerufen hatte. Präsident Recep Tayyip Erdogan forderte daraufhin die Regierung auf, keine weiteren Schritte in Richtung einer Friedenslösung zu gehen, solange die PKK nicht entwaffnet würde. In der Provinz Hakkari kam es unterdessen am Mittwoch zu einem Feuergefecht zwischen Guerillakämpfern und der Armee. Der Abgeordnete der linken prokurdischen Demorkratischen Partei der Völker (HDP), Sirri Süreyya Önder beschuldigte die Armee, den seit zwei Jahren geltenden Waffenstilltand zu verletzten.


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