Aufruf an alle! Geht auf die Straßen!

Kobanê kann nicht mehr warten! Jederzeit droht dort ein erneuter Genozid durch die klerikal faschistische Organisation Islamischer Staat. Wir fordern jeden einzelnen Menschen zum Handeln auf!

Seit nun mehr als 16 Tagen ist Kobanê umfangreichen Angriffen des IS ausgesetzt. Mit erbeuteten Panzern aus dem Irak, deutschen Waffen aus Saudi Arabien, Qatar und der Türkei, geheimdienstlicher Unterstützung einiger Nato-Staaten und angeschlossenen Jugendlichen aus aller Welt, welche als Kanonenfutter dienen, will der IS Kobanê einnehmen.

Die bisherigen Auswirkungen des Krieges gegen das alternative Gesellschaftskonzept Rojava sind kaum fassbar. Alleine in den letzten 16 Tagen sind mehr als 100.000 Menschen geflohen. Dies lässt nur erahnen, was den Menschen bevorsteht, wenn die Katastrophe unvermeidbar wird und nichts unternommen wurde: Ein Genozid.

Die hiesige Regierung spielt eine besonders perfide Rolle, Verbrechen von Partnern aus der Region werden unter den Teppich gekehrt. Waffen und Rüstungsgüter werden seit Jahren an die Islamisten, direkt oder indirekt geliefert, was nicht einmal der CDU Vize Armin Laschet vertuschen konnte. Seit Neuestem werden Waffen auch an „die Kurden“ geliefert, welchendas fortschrittliche Projekt Rojava ein Dorn im Auge ist, die selben haben auch die Menschen in Sengal, Tel Afar und Maxmur, schutzlos den Djihadisten überlassen. Diese Tat ermöglicht es ihnen Milliarden an weiteren Rüstungslieferungen zu erwirtschaften.

Die Luftwaffe der USAbombardiert Stellungen des IS, welche rein wirtschaftlichen Eigeninteressen dienen. Das eigentliche Interesse der Staaten liegt in der Zerschlagung Rojavas. In Kobanê dürfen die hochgerüsteten Terroristen ungestört weiter agieren, während der UNHCR, der “Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen“ es vorzieht nichts zu tun. Die ganze Welt sieht zu und weiß ganz genau was passiert, dass die Angriffe der USA bewusst nicht dort stattfinden, wo sie nötig sind, dass die Türkei den IS unterstützt, sowohl finanziell als auch mit militärischen Gütern, aber sich rühren möchte sie sich nicht. Sie will zuschauen wie ein erneuter Genozid an den Kurden stattfindet. Wir müssen diese Politik des Westens und darunter insbesondere Deutschlands ins Leere laufen lassen. Es muss klar werden, dass wir nicht stillschweigend zusehen werden.

Ein Massaker gilt es jetzt zu verhindern, hierzu dürfen wir uns von den Lügen der Offiziellen nicht beirren lassen. Solidarität ist eine Waffe, gegen die die Kriegstreiber nichts entgegensetzen können.

Egal wann, egal wo ihr seid, beteiligt euch an Aktionen, oder organisiert eigene. Wo sie stattfinden und wie sie aussehen ist euch überlassen, die Initiative habt ihr. Die Zeit läuft!!!

---
Verband der Studierenden aus Kurdistan – YXK e.V.
info@yxkonline.de
www.yxkonline.de


0 Antworten auf „Aufruf an alle! Geht auf die Straßen!“


  1. Keine Kommentare

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


neun + acht =