29. Juni: Filmvorführung Simurg

Simurg – Ein Traum der Freiheit und eine Hoffnung auf Leben

29.06.2014, 15.00 Uhr

Moviemento – Kottbusser Damm 22 – Kreuzberg

Anschließende Diskussion mit Ruhi Karadag

Organisiert durch: Amnesty International, Berlin

In „Simurg“ begleitet der Regisseur sechs ehemalige politische Gefangene, die sich am erfolgreichen Todesfastenwiderstand gegen die Einführung der F-Typ Isolationszellen im Jahr 1996 beteiligt hatten und dabei langfristige gesundheitliche Schäden – das sog. Wernicke- Korsakoff-Syndrom – erhielten.

Der Film zeigt eindrucksvoll den Widerstand gegen den zweiten Versuch der türkischen Regierung im Jahr 2000 die Isolationsgefängnisse einzuführen und die darauffolgenden Jahre des Todesfastenwiderstands, der über 122 Menschenleben kostete.

Die Geschichte schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Es gewährt einen Einblick in die Ursachen des Widerstandes und den politischen Rahmenbedingungen. Unter den bisherig unveröffentlichten Aufnahmen befinden sich Szenen aus dem Istanbuler Gefängnis aus den Jahren 1996 bis 2000, aufgenommen von den Gefangenen selbst. Diese Aufnahmen zeigen Phasen des Widerstands in den „Todesfasten-Stationen“.

Der Film zeigt die letzten Lebenstage von Senay Hanoglu, Zehra Kulaksiz und Gülsüman Dönmez sowie die Verwandlung des Gefängnisses in Istanbul/Kücükarmutlu in ein sogenanntes „ Todesfasten-Hause“, nachdem die Operation durchgeführt worden war.

Kinokasse Tel.: 030 6924785

Eintritt: 10,00 € / 6,00 € Ermäßigung

Für weitere Informationen:

Amnesty International Türkei Gruppe
1547 Berlin
https://www.facebook.com/amnesty1547
13349 Berlin

Mobile: 0176-27 65 13 37


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