15. Januar: Politischer Reisebericht aus dem Norden Syriens

Syrien: zwischen Krieg, Basisdemokratie und Embargo

Mittwoch, 15. Januar 18.00 Uhr Im Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

Gerade aus dem Norden Syriens zurück gekehrt, berichtet der Bundestagsabgeordnete Jan van Aken (DIE LINKE.) von seinen Eindrücken und über die Situation vor Ort.

Die Berichte aus Syrien gleichen sich: Ein Bürgerkrieg, in dem verschiedenste bewaffnete Gruppen und das Assad-Regime sich bekämpfen, zigtausende Menschen wurden getötet, Millionen sind geflüchtet. Kaum bemerkt von der Weltöffentlichkeit hat sich die Bevölkerung im überwiegend kurdischen Norden Syriens seit gut einem Jahr selbstverwaltete Strukturen aufgebaut, die das Überleben der Menschen sichern und darüber hinaus Ansätze für ein demokratisches Syrien ganz praktisch aufzeigen. Kurden, Christen und Araber haben gemeinsam basisdemokratische Selbstverwaltungsstrukturen geschaffen und planen für das Frühjahr Wahlen. Dabei sind sie ständigen Angriffen durch Assad-Truppen und Djihadisten ausgesetzt. Durch ein gezieltes Embargo wollen die Türkei und der Irak dieses basisdemokratische Experiment aushungern und damit den aktuell wichtigsten Baustein eines friedlichen Syriens zerstören.

Der LINKE Bundestagsabgeordnete Jan van Aken hat letzte Woche mit einer kleinen Delegation die Region besucht. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung lädt Sie / Euch herzlich ein zu seinem Bericht über die Situation vor Ort und über die Gespräche, die er dort geführt hat.


0 Antworten auf „15. Januar: Politischer Reisebericht aus dem Norden Syriens“


  1. Keine Kommentare

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


− vier = zwei