26.10. Revolution in Rojava

Reisebericht zur Situation in den kurdischen Gebieten Syriens von Nick Brauns (Journalist) und Michel Knapp (Historiker)

Rojava

26.Oktober | 17 Uhr | Komel / Kurdischer Verein

Burgsdorfstrasse 1 / Ecke Müllerstraße (neben dem Theater)

VertreterInnen des Kurdistan Solidaritätskomitee berichten von ihrer aktuellen Reise in die kurdischen Gebiete Syriens. Dort finden zur Zeit massive militärische Auseinandersetzungen zwischen Milizien der kurdischen Volksverteidigungskräfte und vom Westen und der Türkei unterstützten islamistischen Banden statt. Die kurdische Bevölkerung hat die Wirren des syrischen Bürgerkrieges genutzt um sich von der Unterdrückung durch das Assad-Regime zu befreien und begonnen Selbstorganisationstrukturen der Bevölkerung aufzubauen um die Gesellschaft nach den kommunalistischen, ökologischen und feministischen Paradigma des von Abdullah Öcalan entwickelten demokratischen Konföderalismus umzugestalten. Damit haben sie einen emanzipatorische Alternative zur autoritären Unterdrückung des Baath-Regimes und der Terrorherrschaft islamischer Rackets geschaffen.
In den letzten Monaten haben von Saudi-Arabien, Quatar und der Türkei unterstützte islamistische Banden eine Offensive gegen die befreiten kurdischen Gebiete begonnen um die Errungsschaften der kurdischen Revolution im Blut zu ersticken. Fast taglich kommt es zu Gefechten mit kurdischen Milizen, mit hohen Verlusten auf beiden Seiten. Immer wieder kommt es zu Massakern islamistischen Banditen an von ihnen als „Ungläubige“ angesehene Bevölkerungsgruppen. Die Referenten haben in den vergangenen Wochen die kurdischen Gebiete in Syrien bereist und werden aus erster Hand über die aktuelle Situation berichten.


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