Drohung gegen syrische Kurden

Die türkische Armee hat am Donnerstag ein Manöver an der syrischen Grenze begonnen. Der Truppenaufmarsch, an dem auch Kampfpanzer beteiligt sind, solle die Bereitschaft des Militärs zeigen, auf jede Bedrohung der Türkei zu reagieren, heißt es in der regierungsnahen Tageszeitung Todays Zaman. Als eine solche Bedrohung wird in Ankara offenbar die seit Übernahme der Kontrolle durch kurdische Volksräte in einer Reihe von Städten in Syrien gesehen. So simulierte die türkische Artillerie einen Beschuss der syrisch-kurdischen Stadt Kobani. Dominante Kraft innerhalb der Volksräte ist die Partei der Demokratischen Union PYD, eine Schwesterpartei der in der Türkei auch bewaffnet für die Rechte der Kurden kämpfenden Arbeiterpartei Kurdistans PKK.

Unterdessen wurden 28 türkische Soldaten bei einem Anschlag auf eine aus dem Iran kommende Gaspipeline in der ostanatolischen Provinz Agri verletzt. Die Gasversorgung aus dem Iran ist durch die offenbar von PKK-Rebellen mit einem Fernzünder durchgeführte Sprengung unterbrochen worden.


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