Schwere Verluste für türkische Armee

Das Hauptquartier der PKK-Guerilla eine detaillierte Erklärung zu den schweren Kämpfen in der Bergprovinz Hakkari vorgelegt. Bei den für die türkische Armee seit Jahren verlustreichsten Gefechten waren vergangene Woche nach Guerillaangriffen auf drei Armeestützpunkte nach PKK-Angaben 109 Soldaten getötet und vier Hubschrauber abgeschossen sowie neun weitere zum Notlanden gezwungen worden. Der Generalstab habe nur den Tod von acht Wehrpflichtigen zugegeben, kritisierte die Guerilla. Die eigenen Verluste bezifferte sie auf 14 Kämpfer.

Kolumnisten der regierungsnahen und liberalen Presse hatten den PKK-Angriff als Sabotage eines jüngst von der Regierungspartei AKP und der kemalistischen Oppositionspartei CHP gemeinsam vorgelegten Lösungsplans zur kurdischen Frage durch Einrichtung einer Parlamentskommission bezeichnet. Dagegen stellte die PKK klar, daß es sich um einen »Verteidigungskrieg« gegen eine unmittelbar bevorstehende militärische Großoffensive gegen die Guerilla gehandelt hatte. Während die türkische Luftwaffe auch am Wochenende Luftangriffe auf Ziele im Nord­irak flog, versicherte die PKK, alle an den jüngsten Kämpfen beteiligten Guerillas seien innerhalb der türkischen Grenzen stationiert.


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