Kundgebung: Für die Anerkennung der Kurden als eigenständige Migrantengruppe

Donnerstag 15.Sep.2011; 13:00 – 15:00 Uhr

Deutscher Bundestag – Stresemannstrasse / Platz der Republik

Nach über 50 Jahren kurdischer Migration leben zwischen 800.000 und einer Millionen Kurdinnen und Kurden leben in der Bundesrepublik. Doch bis heute sind Kurden nicht als eigenständige Migrantengruppe anerkannt. Sie werden nach ihren Herkunfts- und Verfolgerstaaten als Türken, Iraner, Iraker oder Syrer gezählt.

Damit werden ihnen Rechte und Fördermaßnahmen zur Integration verweigert, die anerkannten Migrantengruppen längst zustehen.

Erschwerend kommt das seit 1993 bestehende PKK-Verbot hinzu. Kurden in Deutschland, die sich mit dem Befreiungskampf in Kurdistan solidarisieren, werden so an demokratischer politscher Betätigung gehindert und als „Terroristen“ verfolgt.

Die Föderation kurdischer Vereine in Deutschland Yek Kom hat gemeinsam mit zahlreichen anderen Verbänden, seit Anfang August eine Kampagne für die Anerkennung der Kurden als Migrantengruppe und ihre Gleichstellung mit anderen Migrantengruppen durchgeführt, und wird die gesammelten Unterschriften am Donnerstag dem Petitionsausschuss des deutschen Bundestages übergeben.

Für die Anerkennung der Kurden als eigenständige Migrantengruppe

Für rechtliche Gleichstellung mit anderen Migrantengruppen


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