4.7. 2011: Veranstaltung: Friedensprozess oder Volkskrieg?

Mitglieder von Wahlbeobachterdelegationen berichten über ihre Erfahrungen

20.30 Uhr im Zielona Gora, Grünberger Str. 73, (U5 Samariterstrasse oder Bus 240 ‚Boxhagener Platz‘)

Bei den Parlamentswahlen vom 12.Juni siegte die neoliberal ausgerichtete islamische AKP-Partei von Ministerpräsident Erdogan mit 50 Prozent der Stimmen. Auch die faschistischen Grauen Wölfe zogen erneut ins Parlament ein. Doch trotz massiver Polizeirepression gelang es dem aus prokurdischen und sozialistischen Parteien gebildeten €Block für Arbeit, Demokratie und Freiheit, 36 Direktmandate zu erobern. Dies war ein klares Votum für das von der kurdischen Befreiungsbewegung betriebene Projekt der demokratischen Autonomie – dem Ausbau rätedemokratischer Strukturen in Kurdistan.

Wird die AKP ihre Kraft zur Lösung der kurdischen Frage nutzen? Oder werden sich die Angriffe des Staates auf die ebenfalls gestärkte kurdische Befreiungsbewegung womöglich noch intensivieren? Abdullah Öcalan und die PKK haben vor der Wahl die Alternativen klar bekannt: Einleitung eines Friedensprozesses oder Volkskrieg.

Unter 150 zur Unterstützung des linken Wahlblocks angereisten WahlbeobachterInnen aus Europa waren auch mehrere BerlinerInnen. Sie werden über ihre Erfahrungen und Einschätzungen aus der Wahl und der kurdischen Rätebewegung berichten.

Veranstalter: Internationalistischer Abend


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