Gegendarstellung: Kurdistansolidaritaetskomitee nicht im Verfassungsschutzbericht

Eine Stellungnahme des Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin zu einem Artikel in der Berliner Morgenpost und Aufforderung zur Berichtigung der Falschmeldung

Sehr geehrter Herr Jungholt,

in der Einleitung ihres Interviews mit dem Abgeordneten von Guttenberg in der Berliner Morgenpost vom 7.August 2008 behaupten Sie, dass Kurdistan-Solidaritaetskomitee Berlin sei in zahlreichen Verfassungsschutzberichten erwaehnt. Richtig ist, dass das im Herbst 2007 von einer Vielzahl demokratischer und linker Organisationen und Einzelpersonen gegruendete Kurdistan-Solidaritaetskomitee Berlin in keinem einzigen Verfassungsschutzbericht Erwaehnung fand.

Das Kurdistan-Solidaritaetskomitee Berlin ist auch keine Unterstuetzerorganisation der PKK, sondern setzt sich laut seiner Gruendungsplattform fuer das Selbstbestimmungsrecht der Kurdinnen und Kurden ein. Zu diesem voelkerrechtlich verbuergten Selbstbestimmungsrecht gehoert auch das Recht der Voelker, sich ihre eigenen Repraesentanten zu suchen. Daher fordern wir die Aufhebung des PKK-Verbots in Deutschland und die Freilassung von Abdullah Oecalan als anerkanntem politischen Repraesentanten eines Grossteils der Kurdinnen und Kurden.

Ich fordere Sie auf, diese Fehlinformation in Ihrer Zeitung umgehend zu berichtigen. Wir sind nicht bereit, eine solche Diffamierung unserer demokratischen Informations- und Menschenrechtsaktivitaeten hinzunehmen und behalten uns entsprechende rechtliche Schritte gegen Sie und die Berliner Morgenpost vor.

mit freundlichen Gruessen,

Dr Nikolaus Brauns
fuer das Kurdistan-Solidaritaetskomitee Berlin


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